SPD Kreistagsfraktion Rhein-Lahn

Kreis-SPD begrüßt UNESCO-Entscheidung

Kommunales

"Das ist ein großer Erfolg für unser Welterbetal", erklärte Günter Kern, Landrat, gegenüber Mitgliedern des SPD-Kreisvorstandes um den Vorsitzenden Frank Puchtler, MdL. Die Koblenzer Seilbahn bleibt bis 2026 in Betrieb, für die Rodelbahn auf der Loreley gab es nur eine Empfehlung sie abzubauen und auf der Loreley könnte auch ein Hotel gebaut werden. Das Mittelrheintal bleibt UNESCO Welterbe und die weitere Entwicklung der Region kann mit Maß und Ziel fortgeführt werden. Dass das so bleibt, dafür will die Kreis-SPD auch weiterhin kämpfen.

Was bedeuten die Entscheidungen im Einzelnen? Die Seilbahn in Koblenz kann bis zum Ende ihrer technischen Betriebsdauer im Jahr 2026 fahren. Für die Rodelbahn gibt es eine gültige Baugenehmigung und man hat Zeit die UNESCO davon zu überzeugen, dass sie in die Landschaft passt. "Man muss wissen, dass das besagte Gutachten während der Bauphase erstellt wurde. Heute ist die Baustelle weg, das Areal beginnt sich zu begrünen und von einem Einschnitt in die Landschaft ist kaum noch etwas zu sehen", erklärte Kern. Was das Hotelprojekt auf der Loreley angeht, so decken sich die Vorstellungen der SPD und der UNESCO. Die UNESCO lehnt ein überdimensioniertes Hotel direkt an der Hangkante ab. "Ich hoffe die Planungen werden jetzt realistisch fortgesetzt und man will vor Ort nicht mit dem Kopf durch die Wand", sagte Fraktionsgeschäftsführer Carsten Göller.

"Wir haben jetzt die Zeit gegenüber der UNESCO in aller Ruhe Details zu erläutern und die Entwicklung der Loreley voranzutreiben", sagte der SPD-Kreisvorsitzende Frank Puchtler. Der sich gewünscht hätte, wenn die UNESCO das Thema Bahnlärm stärker in den Fokus genommen hätte, statt der nicht störenden Rodelbahn. Der Bahnlärm verursacht massive gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden im Rheintal.